„Tutu-Ti-Ukkinu, Leben der Götterschar,

Der für die Götter festsetzte den glänzenden Himmel,

Der ihre Wege in die Hand nahm, bestimmte ihre Bahnen.“ —

„Der himmlischen Sterne Bahnen haltet er in Händen.“ —

„Weil er die Stätte geschaffen, die Feste gebildet,

Nennt seinen Namen ‚Herr der Länder‘, Vater Ellil.“

Ein anderer Text gibt Anu als Schöpfer des Himmels, Nudimmud, d. i. Ea, als Schöpfer des Ozeans an. Letzterer schafft dann auch aus Lehm den Ziegelgott, den Schmiedegott, kurz überhaupt die Handwerksgötter, und ferner Berge, Meer, Rohr, Wald, Könige, Menschen usf. Nach noch einem anderen Text ist es die Göttertrias Anu, Ellil und Ea, die Sonne und Mond mit den Gottheiten Samas und Sin hervorbringt. Wunderlich klingt folgende Reihe aus einem als „Beschwörung gegen Zahnschmerz“ bezeichneten Texte. Der Verfasser beginnt mit dem Uranfang, ehe er zu seinem Zahnwurm kommt, der ihn plagt:

Nachdem Anu den Himmel erschaffen,

Der Himmel die Erde erschaffen,

Die Erde die Ströme erschaffen,