| 4. Auflage | Preis M. 1,– |
Die »Neue Freie Presse« in Wien schreibt über Christine Thalers Buch: »Es ist sehr erfreulich, dass weibliche Vernunft und Besonnenheit sich nun zum Worte meldet. Die übermodernen Jungfrauen werden das Sendschreiben der Mütterlichkeit wohl etwas hausbacken finden. Aber das verschlägt nichts. Aus ihm spricht Klugheit, Reife und Gemüt. Aus ihm spricht eine aus Lebenskämpfen erwachsene Milde, die das Menschliche, auch wenn es sich als ein Allzumenschliches erweist, verzeiht.«
Auch jemand:
Eine für sich selbst
Brief an die Verfasserin von
»Eine Mutter für viele«
| 3. Auflage | Preis M. 1,– |
»Eine Dame spricht ruhig und besonnen; eine Dame, die die verzehrende Sehnsucht der keuschen Jungfrau nach einem ihr ebenbürtigen reinen Jüngling versteht, dieser Sehnsucht aber nicht unbedingt das Wort redet. Der Verfasserin schwebt eine Art freier Liebe vor. Eine Liebe, die in freiem Genuss und seliger Wahrheit durch ihre hehre Grösse so wenig der landläufigen Moral peinlich werden kann wie Michelangelos David in seiner kolossalen Nacktheit. Eine Liebe, die nicht in den Staub zieht, in deren hohen reinen Flammen alles schmilzt, was allzuirdisch und allzumenschlich ist.«
Gerda Schmidt-Hansen:
Eine für Vera
Aus dem Tagebuche einer jungen Frau