Der Zauber des Eleléscho. Neue Beobachtungen u. Erlebnisse in der Wildnis inmitten der Tierwelt von Äquatorial-Ostafrika. (1.-8. Tausend.) 1906. Gr.-8o. 496 Seiten. Mit 318 Abbildungen, meist photographischen Original-Tag- und Nachtaufnahmen des Verfassers, urkundtreu in Autotypie wiedergegeben.

Jedes Buch M. 12.50, in Ganzleinenband

M. 14.—

Mit Blitzlicht und Büchse im Zauber des Eleléscho. Kleine Ausgabe der beiden großen Werke. 5. bis 7. Aufl. (21.-35. Tausend.) 1911. Gr.-8o. 384 Seiten. 64 Einschalttafeln mit 83 photographischen Original-Tag- und Nachtaufnahmen des Verfassers. M. 5.—, in Ganzleinwandband

M. 6.50

Lebensbilder aus der Tierwelt. Naturgeschichte europ. Säugetiere und Vögel. Herausgegeben von H. Meerwarth und K. Soffel. Das Werk ist 1909–1912 erschienen, jetzt abgeschlossen und umfaßt: Erste Reihe: Säugetiere. 3 Bände. Zweite Reihe: Vögel. 3 Bände. Sechs Bände mit zusammen ca. 2800 photographischen Abbildungen lebender Tiere, meist in freier Natur. Jeder Band M. 12.—, in Ganzleinen M. 14.—, in Halbfranz M. 15.—. Alle sechs Bände M. 72.—, in Ganzleinen M. 84.—, in Halbfranz M. 90.—. Jeder Band ist einzeln käuflich; beim Kaufe des Ganzen überall erleichterte Zahlungsbedingungen.

Voigtländers Künstler-Steinzeichnungen

Was ist eine Künstlersteinzeichnung? Ein Bild, das in dem einzigen Vervielfältigungsverfahren hergestellt wird, dessen Ergebnis Originalgemälden vollständig gleichkommt.

Dies geht so zu: Der Künstler selbst zeichnet nach seinem Entwurfe, der für ihn gleichsam das Konzept bedeutet, Konturen und Farben auf die Steine, d. h. er legt für jeden Ton, den er dem Bilde geben will, eine Platte an und hat so die Möglichkeit, seinem Werke alle die Farbenwerte und Stimmungswerte zu verleihen, die er braucht. Er selbst leitet die ersten Probedrucke und überwacht den Druck; er bestimmt die Farben bis auf den kleinsten Unterton. Er allein, sonst niemand, hat Gewalt über sein Werk.

So wird es möglich, daß jeder Abzug einer Druckauflage zu ganz niedrigem Preise verkauft werden kann und doch das Urbild selbst ist. Die Frage, ob das Nachbild dem Vorbilde gleichwertig sei oder nicht, fällt ganz weg: es gibt in der Künstler-Steinzeichnung kein Vorbild, sondern nur ein Urbild, und das ist der in Hunderten oder Tausenden von gleichen Abzügen gefertigte Druck. Das Mittel, den Künstler selbst unmittelbar sprechen zu lassen, ist durch das Verfahren der eigenhändigen Steinzeichnung in dem Steindruck-Gemälde vollkommen gefunden.