Schwenzelenz! heit bie iech fruh!
's wor mr lange Zeit net su!
Will heit Teewes machn!
Kinner, iech ho Gald wie Hei,
's känne lächt zwee Tholer sei:
Ja, drim ka' iech lachn!
Satt dos Heiligohmd-Licht a'!
's sei fei ruthe Bliemle dra'
Und ä klaans Gesprichl!
Ho zwee Grosch drfür bezohlt,
Salwer 's su schie a'gemolt
Wie ä Taffet-Tichl!
Fix! ne Krunelächter ro',
Dann iech zammgebitzlt ho
Und vergoldt su machtig!
Satt die golding Engele!
Zwischen Sträuchle wackeln se!
A! dos sieht su prachtig! –
Su! nu is er a'gezündt:
Ei wie schie dr Lächter brinnt!
's kloppt mrsch Harz vor Fraadn!
Ach, die Schwarzbeer-Sträuchle sei,
A'gesah bei Licht, su fei!
Thunne racht schie klaadn!
Söll de ganze Sach wos taang,
Müssmr ah ä Pfeifl raang:
Drim will iech aans stoppn!
Do – dr Kopp von Porzelie:
Is dar epper net racht schie?
Muß ne erscht auskloppn.
Noochert will iech hutzn gih.
Heit beschert ne Kinnern schie!
's is ju heit Bornkinnl!
Komme ah de Maadle nooch!
Bie dann Grethn gut mei Tog:
's is ä lus's Gesinnl!
Bie ä led'ger Boss und ho
Nooch enn Schatz ball dort, ball do
Schu gestrabt von Harzn: –
Ober dos is wunnerlich!
Kaane thut, als will se mich!
– na, iech ka's vrschmarzn! –
Gute Nacht drweil, ihr Leit!
Weckt miech morng ze rachter Zeit!
Morng giht's in de Mettn!
Wemmer su de halbe Nacht
Hot fei lustig zugebracht,
Kreicht mr in de Bettn.
21. Michel's Erzählung vom Annaberger Vogelschießen.
Doletzt wor iech in Annebarg,
(Gevatter, losst Eich grißn!)
Do ho iech's Maul weit aufgesperrt:
Do war ä Vuglschießn!
Wos mr fer Zeich in Stedn macht! …
Ze Schanden ho iech miech gelacht.