Wo unsre Brüder wohnen,

wissen wir nicht. In Scherben zerschellt unsrer einsamen Stimmen Schall . . .

Unsre Leiber sinken verloren, erbleichen

bei Patina-Grün und Lichter-Flug.

Wir liegen wie einbalsamierte Leichen,

ewiger Krieg tausend Wunden uns schlug.

Sind nie vereint,

immer trennt uns ein Feind,

daß wir uns nie erreichen —

Wo ist die Stille, die einst uns trug . . . und ertrug?