[310] Folgende Zusammenstellung zum Teil nach Camille Flammarion, Rätsel des Seelenlebens, Stuttgart 1908.
[311] Meyers Konversationslexikon, 6. Aufl., 4. Bd., S. 466.
[312] Eine authentische Quelle für diese, übrigens hinlänglich bekannte Tatsache, gelang es mir nicht zu finden.
[313] Die Entscheidung der obersten Baubehörde wurde mir von einem hohen Staatsbeamten, der das Dokument in Händen hatte, mitgeteilt.
[314] Nach freundl. Mitteilung des Herrn Prof. Emden in München und des Grafen Karl v. Klinckowström, vgl. auch A. Kistner, Beil. d. M. Neuesten Nachr. 1908, I, S. 455 f.
[315] Nach Angabe des Prof. L. M. Hartmann (Wien) auf dem 2. deutschen Hochschullehrertag in Jena am 28. und 29. September 1908, vgl. Beil. d. Münchner N. N. 1908, II, S. 637.
Nachwort
Die wohlwollende Aufnahme der Kultur-Kuriosa von seiten der Kritik und des Publikums enthebt mich der Notwendigkeit, das Buch zu rechtfertigen. Daß orthodoxe und reaktionäre Stimmen dagegen polterten, hatte ich erwartet, ja erhofft. Auffällig war nur, daß auch manchmal von wohlmeinender Seite der Geist des Buches nicht verstanden wurde. Las ich, daß die Tendenz des Verfassers „im Grunde genommen gut“ sei, konnte ich mich nur schwer eines Lächelns enthalten. Die Versicherung, daß ich auf die niederen Instinkte spekuliere, bewies mir aufs neue, daß mancher, ohne es zu wissen, sichere Anwartschaft auf das Himmelreich hat (Matth. 5, 3). Ja, es gibt Leute, denen ein gerechter Richter oder eine moralische Handlung kurios erscheint, und diese dünken sich Erbpächter des Patriotismus!! Wer nicht immer hurraaaaah! schreit, gilt in den Augen manches Biedermanns schon für verdächtig. Darüber zu streiten liegt mir fern.
Einem andern Einwand möchte ich begegnen: der Bemängelung des Quellennachweises. Richtiger als die Frage, wo etwas steht, ist die, ob es auch wahr ist. Nur gesicherte Tatsachen mitzuteilen war und ist aber mein erstes Bestreben. Wie sehr es mir gelang, beweist, daß auch die leidenschaftlichsten Gegner mir keine nennenswerten Irrtümer nachweisen konnten. Doch auch wer an der Art des Zitierens etwas auszusetzen hat, würde vielleicht eines Besseren belehrt worden sein, hätte er sich die Mühe genommen, die angegebenen Stellen nachzuschlagen. Er würde dann dort fast ausnahmslos die Angabe der primären Quellen gefunden haben. Nichts wäre für mich einfacher gewesen als sie abzuschreiben, aber mit einer Belesenheit zu prunken, die ich nicht besitze, ist nicht meine Art. Immerhin habe ich in dieser neuen Auflage einige Konzessionen gemacht.