Nach vergeblichen Experimenten ging die junge Frau wieder ins Kloster, wo sie nach dem »Hexenpater«, den es damals noch in jedem Kloster gab, verlangte. In ein Separatzimmer geführt und mit Bier bewirtet, schüttete die junge Frau ihr Herz aus und es entspann sich folgendes Gespräch:
»Pater: Bäuerin! Bäuerin! Da muß was anders als die Alte schuld sein – wie meint Ihr?
Bäuerin: Ich? Ja mein Gott! wo soll’s dann fehlen?
P.: Habt Ihr Euern Mann treulieb?
B.: O ja, von Herzen gern.
P.: Seid Ihr mit ihm zufrieden?
B.: Ja.
P.: Versteht mich wohl! Ich mein’s so, ob er bei der Nacht im Bette tut, wie Ihr es verlanget, so lang und so viel?
B.: Aber ei! – (voll Scham) Ihr Hochw–
P.: Nur heraus mit der Sprache, denn da kommt viel darauf an – also?