Die Abbildungen sind, soweit sie nicht ausdrücklich als schematisch bezeichnet sind, von Herrn Maler Kirchner möglichst naturgetreu nach Präparaten meiner Sammlung gezeichnet.

Leipzig, im September 1909.

Dr. M. Loehlein.


Inhaltsverzeichnis.

Seite
Einleitung[1–11]
Abriß der Geschichte der Erforschung derkrankheiterregenden Spaltpilze. – AthanasiusKircher.Leeuwenhoek. – Der Streitum die »Urzeugung«. – Ferd. Cohn undNaegeli. – Pasteur und Koch.– Die Konstanz der Bakterienarten; die »Spezifität«der Krankheiterreger. – Die »Plattenmethode« undihre Bedeutung[1–11]
Allgemeiner Teil.
Allgemeines über das Wesen der pathogenen Bakterien,über Zustandekommen und Heilung bakteriellerInfektionen, über Immunität und über Verhütung vonInfektionskrankheiten.
Kapitel I.
Die wichtigsten Methoden der Bakterienbeobachtung. –Mikroskopische Beobachtung lebender Spaltpilze; ihreGröße, Gestalt, Beweglichkeit. – GefärbteAusstrichpräparate; selektive Färbungen. – DieSporenbildung. – Die Sterilisierungsmethoden. –Mannigfaltige Wachstumsbedingungen der verschiedenenSpaltpilzarten. Ansprüche an Temperatur, Sauerstoff,Reaktion und besondere Zusammensetzung der Nährböden.– Das Tierexperiment als Mittel bakteriologischerForschung[11–27]
Kapitel II.
Pathogene und saprophytische Bakterien. – Bedingungender Krankheiterzeugung durch Bakterien. – DieEinfallspforten infektiöser Keime. – Die gesundenBedeckungen als Schutzwehr des Körpers gegenbakterielle Infektionen. – Angriffswaffen derBakterien. – Besondere Reaktionsvorgänge nach demEindringen pathogener Keime in die Gewebe. – Diewichtigsten Bestandteile des Blutes und ihreBeteiligung an der Abwehr von Infektionen. – Die»Entzündung«. – Die weißen Blutkörperchen und die»Phagocytose«. – Bakterienfeindliche Stoffe desBlutserums. – Lokale und allgemeine Infektionen. –Verschiedener Verlauf der Infektionskrankheiten.– Nachkrankheiten[27–40]
Kapitel III.
Immunität. – Natürliche Immunität durch Übersteheneiner Infektionskrankheit. – »Spezifität« desZustandes. – Künstliche Immunisierung gegen Pocken.– Immunisierung mit Hilfe abgeschwächter lebenderKrankheiterreger. – Immunisierung mittels abgetöteterReinkulturen von Krankheiterregern. – BehringsEntdeckung der Antitoxine im Serum immunisierter Tiere.– Antibakterielle Immunsubstanzen. – Serodiagnostik.– Immunreaktionen nach »parenteraler« Einverleibungvon Fremdeiweiß[40–54]
Kapitel IV.
Maßnahmen zur Bekämpfung der Infektionskrankheitenim allgemeinen. – Die wichtigste Ansteckungsquelleist der infektiös kranke Mensch. – Keimträger. –Maßnahmen der allgemeinen Prophylaxe: Quarantäne undKontrollsystem zur Aussperrung exotischer Seuchen. –Isolierung infektiös Kranker. – Vernichtung derAusscheidungen solcher Kranker. – Verhütung derVerschleppung von Keimen. – Verhütung desEindringens von Keimen in den gesunden Körper[54–62]
Besonderer Teil.
Die wichtigsten bakteriellen Infektionskrankheiten.
Vorbemerkung[63–65]
Kapitel V.
Milzbrand; Rückfallfieber[65–70]
Kapitel VI.
Die beiden wichtigsten exotischen Seuchen, Pest undasiatische Cholera, mit einer Vorbemerkung zu ihrerGeschichte und Epidemiologie[70–79]
Kapitel VII.
Beispiele von Infektionskrankheiten unseres Klimas,die durch Stäbchenbakterien hervorgerufen werden:Diphtherie. – Tetanus. – Influenza. – Keuchhusten.– Unterleibstyphus (mit einer Anmerkung überNahrungsmittelvergiftungen durch Bakterien)[79–89]
Kapitel VIII.
Beispiele von Infektionskrankheiten unseres Klimas, diedurch Kugelbakterien hervorgerufen werden:Staphylokokken als Krankheitserreger. – Streptokokkenals Krankheitserreger. – Gonokokken und gonorrhoischeErkrankungen. – Meningokokken und epidemischeGenickstarre. – Pneumokokken und ihre Bedeutung[89–102]
Kapitel IX.
Die wichtigsten chronischen Infektionskrankheiten desMenschen: Tuberkulose. – Syphilis. – Lepra[102–117]
Schlußwort. Rückblick und Ausblick[117–120]