[A] Zum Glück für die anderen Organismen mit geringerer Vermehrungsfähigkeit werden die Umstände rasch ungünstiger in dem Maße, als die Zahl der Nachkommen zunimmt, so daß in der Wirklichkeit die Nachkommenschaft niemals in annähernd so raschem Tempo wächst. Immerhin macht uns ihre außerordentlich große Vermehrungsfähigkeit begreiflich, wieso diese winzig kleinen Wesen rasch so gewaltige Veränderungen hervorrufen können, wie wir sie bei der Gärung und Fäulnis oder bei gewissen ansteckenden Krankheiten beobachten.
[B] Von dieser Regel gibt es viele Ausnahmen. Es sind Fälle von Befruchtung durch 11jährige Knaben bekannt. Ebenso kommt verspäteter Eintritt der Geschlechtsreife vor.
[C] Auch der Säfteverlust durch die häufige Samenentleerung mag schädlich sein, obwohl die entleerten Mengen selbst bei extremer Ausschweifung so klein sind, daß an einen schädlichen Verlust von Eiweiß nicht zu denken ist. Es ist möglich, daß der Verlust von spezifischen Absonderungsprodukten der Hoden empfunden wird, die bei Mäßigkeit zum Teil wieder aufgesogen worden wären. (S. o.)
[D] Die Einführung des Gliedes in die durch zersetztes Blut verunreinigten weiblichen Geschlechtsteile kann übrigens auch beim Manne zu Entzündungen und kleinen Abszessen an der Eichel und an der Vorhaut Anlaß geben.
[E] Es kann auch Schwängerung erfolgen, wenn der Samen außen auf die Schamspalte oder in deren Nähe ergossen worden ist.
[F] Bei der Entstehung der Paralyse scheint auch nicht selten der Alkoholmißbrauch beteiligt zu sein.
[G] Auch in diesen Fällen gewährt der Kondom einen wertvollen, wenn auch keineswegs ganz sicheren Schutz.