Ausgangspunkt: Endstation der Straßenbahn in Altchemnitz.
Die Straße weiter nach Harthau; aber nicht links bergan, sondern im Tale weiter. Links ein Teich, rechts Benzinfabrik. Nun über das Bahngeleis und über die Würschnitzbrücke, links hinauf nach Klaffenbach. Am Gasthaus St. Arno vorüber bis Haus Nr. 40 (links). Kurz darnach dem Wegweiser: »Nach St. Arnokreuz« folgen.
Die Sage berichtet, daß Bischof Arno von Würzburg im Jahre 892 von den heidnischen Sorben beim Messelesen hier erschlagen worden sei. Wahrscheinlicher ist, daß er, als Kriegsmann im Gefolge des Thüringerherzogs Pezzo, am Ufer der Chemnitz im Kampfe fiel.
Die Dorfstraße weiter aufwärts bis zu Haus 47, (links), nun den Masten der elektrischen Leitung folgend, den Gutsweg hinauf auf die Harthau-Burkhardtsdorfer Straße zur Klaffenbacher Bergschenke. Von hier zum Aussichtsturm auf dem Geiersberg, den wir schon vor uns sehen.
Vom Geiersberg nach Einsiedel über den Schieferwinkel siehe Wanderung [25 f].
r) Dittersdorf – Gelenauer Steig – Kalkofen (50 Min.) – Burgstein (20 Min.) – Oberer Hammerbergweg – Dittersdorf (¾ Std.).
Wanderzeit: 2 Std.
Ausgangspunkt: Bahnhof Dittersdorf. Linie Chemnitz–Aue.
Vom Bahnhof über die Geleise zur Landstraße. Diese nach rechts bis zur Wegteilung. Dem Wegweiser »Burkhardtsdorf-Kemtau« folgen. Am Fabrikzaun hin. Nach ca. 10 Minuten zum »Loch«, einem Ortsteil von Dittersdorf mit Gasthof »Zum grünen Tal«. Rechts die Zwönitzbrücke, nicht über diese, sondern ein kleines Stück auf der Talstraße weiter. Dann links ab, den Gelenauer Steig. Erst Stufen, dann Fußweg. Im Walde hinauf. Nach 5 Minuten auf einen von Lärchen eingefaßten Waldweg. Diesen etwa 1 Minute nach rechts, dann halblinks den Fußweg fort. Einen Waldweg und eine Schneise überschreiten. Der Weg geht etwas bergab, überschreitet ein Bächlein und geht wieder bergan. Gleich darnach über eine kleine Brücke. Immer in gerader Richtung aufwärts. Einen schmalen Fahrweg überschreiten, bis wir einen breiten Fahrweg erreichen. Diesen nach rechts. Herrlicher Blick ins Zwönitztal. Vor uns im Tal die Häuser des »Loches« und das Rittergut. Den Waldweg weiter. Wegteilung: links der Flurstein »Forstrevier Dittersdorf«. Wir gehen den schmalen Weg rechts weiter und gelangen in einigen Minuten zum Kalkofen. Waldwärterhaus in idyllischer Lage. Früher wurde hier Kalk gebrannt. Wieder in den Wald. Zu Grenzstein 27 (links). Kurz darnach biegt der Weg nach links. Wegteilung: rechts den Rasenweg weiter. Er führt uns geradefort auf einen Fahrweg. Diesen einige Schritte abwärts bis zu einer Wegsäule. Nun in der Richtung nach Dittersdorf rechts weiter. Nach einigen Schritten wieder Wegteilung: den schmalen Fahrweg links weiter. Nach einigen Minuten teilt sich der Weg wiederum: wir bleiben auf unserem Wege, rechts abwärts. Nun die Schritte zählen! Ungefähr 460 Schritte auf dem steilen Weg hinab, dann rechts den Fußweg weiter und in 2 Minuten auf den Burgstein. Steil abfallende Felsen. In alten Zeiten soll hier eine Kapelle gestanden haben, Reste davon waren noch vor 100 Jahren vorhanden. Der Blick ist entzückend schön.
Nun auf den Fahrweg zurück und diesen hinab zur Talstraße. Diese überschreiten und weiter abwärts zum Bahnwärterhaus. Über die Schienen und durch die Kemtauer Fabrik. Über den Weg. Dahinter an der Zwönitz abwärts. Der Weg steigt langsam wieder an. Oben ist er von Birken eingefaßt. Bei der 1. Brücke teilt sich der Weg: links den breiten Fahrweg aufwärts auf einen Rasenplatz im Walde. Wegteilung: den 2. Weg von links in der bisherigen Richtung weiter, den sogenannten »Oberen Hammerweg«. Bei Abteilung 70 eine Schneise kreuzen. Nach einigen Minuten einen Schneisenweg und wiederum nach einigen Minuten Schneise 69/70 überschreiten. Gleich darnach Wegteilung: rechts abwärts, ebenso bei der nächsten Wegteilung. Weiterhin durch eine Anpflanzung. Buche mit Bank. Nach 1 Minute teilt sich der Weg: rechts hinab auf die Talstraße und diese nach rechts zum Bahnhof Dittersdorf.