Weiteres siehe Wanderung [29 a].
Vom Gerüst zur Wegteilung; nun den gelb-weißen Marken nach rechts abwärts. Wir überschreiten einen Fahrweg, den Schneisenweg immer abwärts folgend. Er bringt uns auf einen von rechts kommenden Fahrweg. Diesen links weiter, an einem kleinen Teiche vorbei zur Konradswiese (siehe [29 a]).
Nachdem wir das Gebäude verlassen, gehen wir den blau-roten Marken nach rechts in den Wald. Nach Verlassen desselben über Feld hinab nach Bockau.
Langausgedehntes Dorf mit 4000 Einwohnern, 434 m hoch gelegen. Früher war der Ort bekannt durch die Herstellung von Schneeberger Schnupftabak, Viehpulver und andere Apothekerwaren. Angelikawurzel wird jetzt noch angebaut. Der volkstümliche Name »Wurzelbocke« hat sich noch erhalten. Bekannt ist das Schindlersche Blaufarbenwerk (Ultramarinfabrik).
Wir wandern die Dorfstraße abwärts bis zur Muldenbrücke. Rechts über diese zum Gasthaus Rechenhaus, wo der Floßgraben von der Mulde abzweigt. Wir gehen nun den Fußweg an demselben hin. Mächtige Granitfelsen, gewaltige Blöcke in wildem Durcheinander, prächtige Baumriesen auf den Talhängen geben herrliche Landschaftsbilder.
Auf dem Floßgrabenfußweg zur Zschorlauer Straße. Auf dieser hinab nach Auerhammer, Dorf mit 1340 Einwohnern; endlich hinab nach Aue.
Industriestadt mit gegen 20000 Einwohnern, 348 m hoch am Zusammenfluß von Schwarzwasser und Zwickauer Mulde in einem, von zum Teil steilen Bergen umgebenen, Talkessel gelegen. Aue hat eine ganz rapide Entwicklung genommen, vor 30 Jahren zählte die Stadt noch 3600 Einwohner. Grund dafür ist die Vielseitigkeit der Industrie, Blechbearbeitungsmaschinenfabriken, Blech- und Metallwarenfabriken, Baumwollwebereien, Wäschefabriken usw.
Aue ist Station der Linie Chemnitz–Aue–Adorf.
Mit der Bahn nach Chemnitz zurück.