Von der Station führt ein weiß-gelb-weiß bezeichneter Weg durch das wunderschöne Steinbachtal nach Steinbach. Unterwegs sehen wir, links von der Straße, den Teufelsstein, eine massige Granitfelsengruppe. In Steinbach wandern wir rechts die Straße weiter zum Gasthaus Waldfrieden. Hier den rot-blau bezeichneten Weg rechts weiter über die Sauschwemme zum Auersberg. (Seite [248].)

Weiterwanderung vom Auersberg nach Vorschlägen unter [29 g], [h], [i].

m) EibenstockBurkhardtsgrün (1¼ Std.) – Filzteich (1 Std.) – Schneeberg (¾ Std.) – FloßgrabenAue (2 Std.).

Wanderzeit: 5 Std.

Ausgangspunkt: Eibenstock. Linie Chemnitz–Aue–Adorf.

Vom Postplatz die Schneeberger Straße hinauswandernd, gelangen wir nach zwei Minuten zu einer Straßenteilung. Links ab. Der Biel ist rechts. Hinab ins Muldental. In diesem die Straße abwärts nach Muldenhammer (Gasthof mit Garten), Neuwerk und Neidhardtsthal (Gasthaus zum Eisenhammer.) Die Muldentalstraße weiter bis nach Wolfsgrün. Über die Bahn. Die Straße führt uns rechts am Hange hinauf und gewährt hübsche Ausblicke. Sie ist weiß-blau-weiß bezeichnet. Straßenteilung: links weiter. Bei Kilometerstein 10,1 rechts den Waldweg hinauf. Bei Stein 9,2 wieder auf die Straße, der man weiterfolgt bis Burkhardtsgrün. Am Gasthaus vorüber. Rechts das ehemalige Freigut mit Turm. Rechts zweigt die Straße nach Albernau ab, die wir nicht benutzen. Der Kirchturm von Schneeberg ist zu sehen. Bei Kilometerstein 6,8 links den Fahrweg ab, dem Wegweiser »Lindenau« folgend. Wir überschreiten einen breiten Fahrweg und weiterhin die Straße Hundshübel–Zschorlau. Unser Weg übersteigt einen Hügel. Hübsche Aussicht. (Rechts Zschorlau, dahinter Oberpfannenstiel am Berge und der König-Albert-Turm auf dem Spiegelwald.) Der Weg dreht sich. Wir sehen den Filzteich. Rechts die Grube »Wolfgangsmaßen«, weiter rechts der Lerchenberg im Vordergrund und dahinter der Gleesberg mit dem Köhlerturm. Man schneidet nun die Neustädtler Straße. Rechts ein Gut. Gleich darnach Wegkreuzung: Geradeaus. Nach wenigen Minuten erneut Wegteilung: rechts. Weiterhin ein Wasser überschreiten. Den zuvorkommenden Fahrweg nach rechts und zum Teichhaus. Die Stufen empor auf den Damm des Filzteiches. Rechts weiter zur Wohnung des Teichwartes, der eine einfache Gastwirtschaft unterhält.

Filzteich, 23 ha groß, kann als Ersatz für die dem Erzgebirge fehlenden Seen gelten. Mit seinem breiten, blitzenden Spiegel, in welchem sich herrlicher Nadelwald spiegelt, erinnert er an die stillen Bergseen des Schwarzwaldes. Er wurde 1483 angelegt, um dem Bergwerksbetrieb zu dienen. Am 4. Februar 1783 brach das durch Schneeschmelze hoch angeschwollene Wasser den Damm durch und richtete in Zschorlau und Unterhammer große Verwüstungen an. In der Nähe befinden sich Torfstiche. Zwei Berge sind sichtbar, rechts der Kuhberg und links der Lichtenauer Steinberg.

Nun den Fußweg und dann den Fahrweg in derselben Richtung weiter nach Grube »Daniel«. Rechts und links Halden. Weiter zwischen den beiden Gruben »Daniel« (links) und »Schlehe« (rechts) hindurch. Marschrichtung: Schneeberg. Die Stadt gewährt einen malerischen Anblick. Links folgt ein Würfel mit bronzenem Kelch und Kranz, ein Erinnerungsmal des 300jährigen Bestehens der Augsburger Konfession. Die Straße macht eine Rechtsschleife. Hier den alten Fahrweg links auf die Stadt zu. Wir gelangen zunächst nach Neustädtel und dann nach Schneeberg.

Siehe Wanderung [29 e].