Schöner Blick ins Muldental und auf Waldenburg, rechts davon der Rothenberg, links im Tale Kertzsch und Remse.

Auf dem Kommunikationswege von Oberwinkel nach Ebersbach, diesen ein Stück nach links. Wo er links umbiegt, in bisheriger Richtung den Feldweg weiter auf den durch Pappeln bezeichneten Weg Oberwinkel–Oertelshain zu. Kurz vor dem Walde Wegteilung; wir gehen den Fahrweg links. Immer gerade fort. Im Grunde immer in der alten Richtung den Fußweg weiter, über Wässerchen, am Waldrande hin. Auf der Höhe angekommen, sehen wir die Pappeln wieder. Bei der Straßenkreuzung geradeaus. An Oertelshain vorüber, auf Reinholdshain zu. Denkstein zur Erinnerung an zwei 1885 vom Blitze Erschlagene.

Wir kommen nach Reinholdshain, schneiden die Dorfstraße und wandern bergauf. Die Straße wendet sich oben nach rechts. Blick auf Glauchau. Wir passieren den Bahndurchlaß. Bei Straßenkreuzung links. Durch den Viadukt und sogleich rechts über den Mühlgraben. Am Bahndamm hin. Durch den Viadukt der Glauchau-Lichtensteiner Bahn. Über den Steg des Mühlgrabens, den Scheerberg hinan und rechts hinab zum Bahnhofe in Glauchau.

Von Waldenburg kann man auch über Kertzsch, Remse und Jerisau nach Glauchau wandern. Der Glanzpunkt dieser Wanderung ist die Bastei bei Remse mit prächtigen Ausblicken. Vielbesucht ist der Gasthof Kolosseum in Remse mit sehenswerter Riesenflora. Wanderzeit ca. 2 Stunden.

Glauchau, gewerbfleißige Stadt mit ca. 26000 Einwohnern. 264 m hoch gelegen. Die Stadt wird eingeteilt in die Oberstadt mit den beiden Schlössern Hinter- und Forderglauchau und der Unterstadt, dem sogen. Wehrdigt. Die zwei Burgen sind durch den Hirschgraben getrennt. Die Gründelteichanlagen liegen dicht dabei. Hinterglauchau gehört teilweise der Zeit vor 1470 an. Charakteristisch ist das als »Flasche« bezeichnete Treppentürmchen. Forderglauchau ist 1527–34 erbaut worden. Besuchenswert ist das Museum im Gewerbehaus am Schloßplatz, das einen interessanten Überblick über die Entwicklung der Glauchauer Textilindustrie gewährt. Sehenswert ist auch das Mausoleum der Familie Bößneck auf dem Friedhof. In der Apsis eine schöne Statue »Die Trauer«.

In Glauchau wurde 1494 Georg Agricola, der Begründer der wissenschaftlichen Mineralogie und Metallurgie geboren.

Mit der Bahn nach Chemnitz zurück.

m) PenigRochsburg (1½ Std.) – Lunzenau (1 Std.) – Wechselburg (1½ Std.).

Wanderzeit: 4 Std.