Wir überschreiten die Bahngeleise und wandern den Uferweg entlang. Durch die Schönherrsche Spinnerei. Im Hofe halbrechts. Über die Bahngeleise. Nach ca. ½ Stunde an ein Bahnwärterhaus. Nun den Fußweg hinunter, unter dem Viadukt weg, über den Drahtseilsteg. Rechts um die Holzschleiferei und Mühle. Zur Station Floßmühle (links). Unsern Uferweg weiter, an noch zwei Holzschleifereien vorüber, der Rotenbach mündet von links ein. Endlich zum Bahnhof Reifland.

Dorf mit 780 Einwohnern, 369 m hoch gelegen.

Mit der Bahn über Flöha nach Chemnitz zurück.

b) ReiflandNeunzehnhain (1¼ Std.) – Waldkirchen (1¾ Std.).

Wanderzeit: 3 Std.

Ausgangspunkt: Bahnhof Reifland (Linie Chemnitz–Reitzenhain).

Hierher mit der Bahn oder wie unter a. Vom Bahnhof über die Flöhabrücke. Den weiß-rot-weißen Marken folgend hinauf nach Wünschendorf. Beim Ausgang des Dorfes Wald. Links zeigt uns ein Wegweiser einen schönen Waldsteig nach Neunzehnhain.

Idyllisch am Lautenbach gelegenes Sommerfrischenörtchen von felsigen Gneishängen umfaßt, 60 Einwohner zählend. Oberhalb und unterhalb des Ortes befinden sich die Talsperren zur Wasserversorgung der Stadt Chemnitz. Die obere Talsperre wird gebildet durch eine 285 m lange, 35,5 m hohe Sperrmauer von 4,5 m oberer Stärke und soll 3⅓ Mille cbm Wasser fassen. Die untere, durch eine 150 m lange und 17 m hohe Sperrmauer von 4 m obere Stärke gebildet, faßt ½ Mille cbm Wasser. Das Stauwasser der oberen wird zur unteren geführt und von hier unterirdisch durch das Zschopautal zur Einsiedler Talsperre und von da nach Chemnitz weitergeleitet.

Wir wandern nun vom Gasthaus nach links, dann rechts den gelb-weiß bezeichneten Schulweg weiter. Nach 4 Minuten durch Wald links hinauf zur Lengefelder Landstraße. Auf dieser links weiter nach Börnichen. Beim Gasthof rechts die Landstraße weiter nach Waldkirchen. Durch das Dorf zum Bahnhof geht man über ½ Stunde!

Dorf mit 1800 Einwohnern, 316 m hoch am Hange des Zschopautales gelegen. Station der Linie Chemnitz–Annaberg–Weipert.