Vom Katzensteinplateau gehen wir zwischen den beiden Schutzhütten durch links auf den Waldfahrweg zum Grünen Graben.

Dieser 14 km lange Kanal diente früher als Triebkraft den Marienberger Bergwerken, jetzt treibt sein Wasser die Sägewerke und Drechslereien von Pobershau. Er ist zum Teil zugedeckt.

Nun gehen wir nicht rechts, sondern am Graben hin, auf rot-weiß bezeichnetem Wege, dem Wasser entgegen. Nach 1¼stündiger Wanderung über die Steinerne Brücke links zur Talstraße. Auf dieser weiter in ½ Stunde nach Kühnhaide.

Sehr ausgedehntes 3 km langes Dorf mit 1200 Einwohnern. Die Pockau bildet den Grenzbach. Drüben liegt das böhmische Kienhaide. Unser Kühnhaide hängt fast mit Reitzenhain zusammen. Hinter dem Gasthaus »Wildshaus« an der Waldecke den Weg links ab, der am Zeuggraben entlang in ¼ Stunde nach Reitzenhain führt. (Seite [135].)

Von Reitzenhain mit der Bahn nach Chemnitz zurück.

g) ReitzenhainKallich (1½ Std.) – NatzschungtalGabrielahüttenOlbernhau (4 Std.)

Wanderzeit: 5½ Std.

Ausgangspunkt: Bahnhof Reitzenhain.

Vergleiche auch Wanderung 18. 2. Tag.

Von Sächsisch-Reitzenhain nach Böhmisch-Reitzenhain. Am Gasthaus Malzhaus vorüber die Straße weiter bis zur Straßenteilung. Dem Wegweiser folgend links ab. Schöne Waldstraße. Nach Verlassen des Waldes der Ortsteil Natzschung. Am Gasthaus zum Stern teilt sich der Weg: rechts weiter. In ½ Stunde gelangen wir nach Kallich. Am Gasthaus zur Post links weiter. Nach 3 Minuten zur Zollbrücke. Davor rechts ab, im Tale abwärts. Über eine Brücke aufs linke Ufer der Natzschung. Auf die Landstraße nach Rübenau. Die Straße rechts hinab in ¼ Stunde zu Lauckners Gasthaus. Nun im herrlichen Natzschungtal weiter abwärts nach Gabrielahütten. Das Gasthaus zur Böhmischen Schweiz liegt am jenseitigen Ufer. Bei Tourentafel 244 (an der Straße). Den blau-weiß bezeichneten Weg weiter, der durch den Wald zu den hervorragendsten Punkten der Olbernhauer Umgebung führt, z. B. Stößerfelsen, Sophienstein, Bruchberg. Endlich nach Olbernhau. (Seite [132].)