Louis: Das hätte ich niemals geraten.

Martha Meister: Nun, Herr Louis, wissen Sie, was ich meine; nun können Sie beginnen.

Louis: Sehr wohl: — Ich halte hier in meiner Hand das Bild eines Mannes, welcher sitzt; er ist nicht sehr groß, aber er hat großeStiefel an. Er ist auch ein berühmter Mann; er blickt sehr finster aus seinen Augen und ist ein Franzose und ist auf einer fernen Insel gestorben.

Bella: Das ist Napoleon.

Louis: O Bella, warum raten Sie es so schnell? Sie sind zu klug.

Martha Meister: Sie machen es uns zu leicht, Herr Louis.

Bella: Jetzt können Sie es bei mir auch so machen, Herr Louis. Ich habe ein wunderschönes Bild, es ist reizend. Es ist ein Mann; er ist jung, und seine schöne, geschickte Hand stützt den Kopf, auf dem eine Kappe sitzt, so eine Art Barett, wissen Sie; darunter hervor quellen die prachtvollsten Locken, und die Augen, — o, die Augen, Louis, sollten Sie sehen!

Louis: Das ist gar kein Mensch, das muß ein Engel sein.

Bella: Nein, Louis; bleiben wir ruhig auf der Erde.

Martha Meister: Was ist er? Ist er einBildhauer?