Sergeant: — welche nun lange genug unsere Stadt unsicher gemacht hat.
Rudolf: Aber wissen Sie denn nicht, daß ich ....
Sergeant: Wir wissen alles; wir wissen, daß Sie heute Morgen bei einer Dame eingebrochen sind, sie berauben, sie morden, und wer weiß, was sonst noch wollten; also —
Rudolf: Wa — was — heute Morgen — Dame — so — aber, mein lieber Sergeant, das war ein Mißverständnis — eine Zerstreuung — ich versichere —
Sergeant: Versichern Sie das später lieber dem Richter — jetzt folgen Sie mir.
Rudolf: Aber ich sage Ihnen doch, daß ich Ihnen nicht folgen werde, nicht folgen kann. Ich — ich bin auf meiner Hochzeits-Reise — und eher —
Sergeant: Still, Freund! (er pfeift, worauf mehrere Polizisten eintreten) — ergreifet ihn!
Rudolf: Was? mich? Wagt es — ich bin auf meiner Hochzeits-Reise — (während des Tumults, der entsteht, indem die Polizisten Rudolf ergreifen und fesseln, kommen Kellner und Gäste von allen Seiten und zuletzt auch Luise. Als sie Rudolf gebunden unter den Polizisten erblickt, schreit sie laut auf, eilt auf ihn zu und umklammert ihn.)
Luise: Rudolf —! Was ist hier geschehen?
Rudolf: Aus Verzweiflung, daß —