I. das er fir 6 Monathe im Landgefengniß zu ferwahrn is, damit Fride un Ordnung in der betribtn Gemeinde widerhergeschtellt wird

II. das der Familje unser Mitgefihl kundgegebn aber gegn dem Ferbrecher unnachsichtliche Schtrenge geibt wird.«

Betti sagt, sie erzehlt es mir, damit ich noch entwischn kann, da sie nich for morgn um mir kommen wern. Also leb wol, mein Tagbuch, leb wol auf langer Zeit!

Ich bin noch nich beschlossn, ob ich nach Bufflo auf das Schiff gehn soll, wo mich di englische Matrosn ser gern aufnehm wern oder ob ich bleibn un im Gefengniß gehn soll. Es is hart fir einen kleinen Jungen, der ni in seinen Lebn Unrech tun wollte — ein unglikliches Kind, dem ein pahr Zufelle passihrt sin — im Kerker gehn zu missn. Betti hat feierlich ferschprochn, mir jedn Tag einem Korb mit Pastehte un Kuchn zu bringen. Ich glaub es wird kein schlechter Plaz sein, damit di Farbe einsweiln henuntergeht un mir die Hare waksen. Ich glaube, ich wer dort geschtreiffte Kleider tragn missn. Gut, ich muß mich damit zufridn gebn.

P. S. Es is alles nur eine Fopperei. Der Dokter hats aufgebracht, um mir Angs zu machn. Sie kennen mich nich im Gefengniß werfn, aber sie wolln mich nechstes Mahl wegn Dibschtahl einschperrn, wenn ich wider mit einen Frachzug durchgeh. Ich wers nimmer thun. Eine solche Lekzejohn is ganz genug. Ich wer fon nun an nichs beses mehr tun. Elsbett will heit abns eine Gesellschaff zum Krokett einladn. Ich winsche, ich kennt jemandn mihtn, der ihr sagt, das wir di Balln fon beide Schpile ferbraucht habn, um einem tirkischen Bazahr aus Karlchens Fahlzaun zu machn — damals wi wir die Auschtellung machtn.