»So ein Lerm!« »Was gibts denn?« »Wer is ferlezt?«

»Zihn sie an der Allarmglocke!« »Wir fahrn in einen andern Zug hinein!« »Mein Godt, ein Zusammschtoß!«

Di Fraun schrin, die Menner warn blaß, ein pahr zogn an der Klingl, der Zug ging immer langsamer un der Konduktehr schtirzte henein: »Wer hat dem Zug angehaltn? Was gibts?«

»Mein Sohn hat unsern Hund an den letztn Wagn gebundn,« echste Mamma. »Oh, redtn sie ihm, wir habn ihm fihle Jaare gehabt un habn ihm sehr lib!«

Der impertenenter Konduktehr schaute auf mir, wi wenn er mich aufressn wollt.

»Ich winschte, der Junge wer selbs an der Akse angebundn worn,« brummte er; aber er bemihte sich umsons, es wahr nich sofil fom Hund mehr ibrig, das es sich auszahlte, dem Eilzug deswegn anzuhaltn — nur ein Schtik Schnur un 1 Ohr. Es that mir sehr leid um Karoh, weil er ein sehr treier Hund wahr. Ich dachte, es wird ihm frein, mitzukommen.

Wenn ich schnachn mecht, wi manche Leite thun, ich mechte nie in meinen Lebn reisn. Papa sagt es is eine Betriegerei, drei Dollars fir einer Abteilung im Schlafwagn zu zahln un dann nich imschtand sein, schlafn zu kennen. Diese Persohn wahr in der obern Abteilung iber meiner, un ich fersuchte ihm aufhern zu machn, damit meine arme Mamma ein bischen schlafn kann. Ich tappte henum un schtekte ihm eine Schpennadl bis zum Kopf in Arm, dann legte ich mich geschwind zurik un schlif so fest ein, das er nich wußte, was ihm weh getan hat, wi er in dem Gang henausschprang.

»Diner! Diner!« schrie er, »es will mich jemann ermordn un ausraubn!«

»Unsinn,« sagte der Diner, »Sie habn filleich Albdrikn gehabt.« »Kann sein,« sagte ein Kerl fon der andre Seite, »weil er sich selbs heiser geschnacht hat.«