»Wenn sies nich erfahrn, bis ichs ihnen schreib,« sagte sie kurz, »wirst du bei mir bleibn, bis du groß bist.«
Man siht sie hadte einem Haß auf meine Leite, weil ich ihr erzehlt hadte, daß sie sie nich zur Gesellschaff wolltn. Sie schtopfte mich so foll, das ich schon bein dridtn Schtick Pastehte nich mehr weiter konnte un besserte mir meine Jacke aus un wahr so gut zu mir als man nur sein kann.
Lange for fier Uhr kam fon Papa ein Tellergramm: »Ist Schorschi dort?«
Tante tellergrafiert zurick: »Was meins du?«
So wußtn sie also nich ob ich war oder nich.
Ich habe fergessen zu sagn, das ich mein Tagbuch mitgebracht hadte in mein Taschntuch eingebundn un ein reines Hemd un ein par Schtrümpfe.
Es war Tante Betseys Lawor das ich zerbrach, wi ich das Mäuschen fangen wollte. Es wahr aus so schpaßgen blauen Porzllan — das Lawor, nich das Mäuschen — un Tante wahr sehr bös. Ich firchtete sie wird mich deswegn nachaus schickn.
Ich bin nun schon 2 Tag hir, sie behelt mich nur um meine Leite zu ergern, aber oh! sie laßt mich arbeitn, wi ein Schklafe. Es wird mir schon zu fad. Ich muß Schnitzl aufklaubn un sogar die Fisoln aufbindn — eine waare Schande! bei uns zuhaus macht das die Kechinn. Sie leßt mich nich mit die andern Jungen schpiln. Zwei mahl hab ich mich schon zum Deppoh geschlichn um den Bremser zu suchn, er soll mich mit zuricknehmen. Er wird es tun, das weiß ich sicher. Heimweh is etwas schreckliches.