Ich nahm sie un hilt sie eine Menute hintern Rickn un dann zeigte ich sie ihnen wider. Ich wahr sehr erschrokn wi ich sah, das sie noch immer zerschtampft war un nich wider zusammengehn wollte, so hibsch wi sie früer wahr.
Die Jungen warn auch erschrokn un so ferschtektn wir sie in der Krippe damit die Leute glaubn, das Prinz — das is unser Ferd — sie aus der Lade genommen un zerkaut hat.
»Du hast aber das Schwert nich geschlukt!« schrie der kleine Willi Braun.
Ich sagte ich hedte kein Schwert, um es zu schlukn.
»Geht es nich mit einen Taschnmesser?« fragte Bob Schmidt.
Ich sagte ich wills probihrn. Dann machte er sein großes Taschnmesser auf un gab mirs heriber. Ich versuchte es zu schlukn aber ich wirgte greßlich dran — das Blut kam mir aus den Mund, bis Bob schrie: »Laß es nur gehn! Du bist ein Zaubrer? Nicht einen Heller wert!«
Alle Jungn sagtn ich hab sie beschwindlt un ich muß ihnen das Antreh zurickgebn. So tat ich es auch — die Zunge tat mir greßlich weh un wurde so dick, wie nur was. Ich war so zornig wi eine Humml, weil sie so fon mir redetn un ging ins Haus zurick.
Mamma fragte mich, was ich denn am Mund habe. Ich sagte, filleich is es fon di rotn Ribn die wir zu Midtag hatn.
Mir wahr der ganzn Nachmidtag nich sehr gut. Die Zunge brannte mir wi Feuer un ich wahr sehr engslich wegn Mammas Uhr.