Es wahr der selber Predger auf den ich geschossn hadte, der sie jetz ferheirate. Er hat eine Narbe auf der Schtirn un sah greßlich bleich aus.

Wir gingen alle im Schpeisezimmer wi wir nachaus kamen. Ich glaube es warn Serwjetten ausgebreitet wo ich den Wein ferschidtet hadte.

Es warn eine Menge Hochtzeitstortn. Sie trankn Tohste un Tohste. Die Leite warn sehr gut aufgelegt; einer gab mir ein Glas Wein un sagte: »Nun Schorschi, trinke auf die Gesundheit deiner Schwester!«

Ich sagte: »Meine Schwester, die sich heut ferheiratet hat, soll lebn! Megn ihre kleinen Jungen nie gepriglt wern oder bei den Haarn gezogn oder sich di Fiße ablaufn, wi ihr kleiner Bruder!«

Sie mußtn sich zum Zug eiln. Elsbett warf dem Wagn ihrn Pantoffl nach. Alle sagtn Lebwohl. Deswegn fermißtn sie mich nich un ich benitzte die Gelegnheit un trank alln Wein aus den sie stehn lassn hadtn.

Wi Mamma kam um mich zu suchn lag ich untern Tisch un mir wahr greßlich schlecht. Ich fragte sie ob ein Erdbebn wahr. Sie sagte warum? Ich erzehlte ihr das der Bodn sich umgedreht hat un das ich nich schtehn konnte un die Sessl un der Tisch drehtn sich herum, wi wenn sie auch nich schtehn kenntn. Dann rif sie Betti, mich henaufzutragen un zubed zu legn un seifzte un seifzte, wi wenn ihr das Hertz brechn mißte un sagte: »Oh, Schorsch, was wirs du nun beginnen!«

»Mich ins Bed legn, Mamma!« sagte ich un das war doch wahr.

[Herr Wilkins fährt mit seiner Schwester aus]