»Sie sind mir nich bös?«

Grad wi wenn da was dran gewesn wer, bös driber zu sein! Ich glaube, er dachte, so ein altes Medchen mechte sich nich gern wi ein kleines Kind behandln lassn. Un dann sagte er so eine Menge siße Sachn wi wenn si ein Zuckerladn wer — so was hab ich noch nich gehert! Ich dachte: »Herr Wilkins, wenn sie deine Ohrn so gezogn hedt, wi meine, mechst du ihr nich Teibchen oder Engl sagn.« Dise Medchen di ihre kleine Brider so puffn un schtoßn, wern ni zornig, was auch die großn Jungen immer machen, das hab ich schon bemerkt, aber ich dachte mir, ich sag ihm liber nichs, soll er sie habn, wenn er so ein Narr sein will.

»Das Schnittwarngeschefft geht jetz gut,« sagte er, nachdem er sie mehr als 1 Dutznmal einem Engl genannt hadte, »und ich glaube wir kennen es wagn so um Weihnach herum Hochtzeit zu haltn.«

Dann sagte Elsbett: »Ich habe ni fiel fon lange Ferlobungen gehaltn, Karl, un wenn sie glaubn zu Weihnacht, so will ich fersuchn, bis dahin fertig zu wern.«

Dann sagtn sie eine Menute oder 2 nichs un ich herte etwas ein bischen Zwitschn. Kann sein, es wahr das Rad. Ich glaube es war es. Die Kni tatn mir so weh das ichs nich sicher sagn kann. Mir wahr so kalt un mir hungerte un die Ellbogn warn mir so eingezwikt das ich dachte ich werd Herrn Wilkins erschrekn damit er heununterschpringt.

»Es is irgend was untern Sitz,« sagte Elsbett. »Oh barmherzger Himmel! Oh Karl, es is gewiß ein Hund!«

»Firchtn si sich nich,« sagte er, »ich will sie mit meinen Lebn be— Auh! auh! was kann das nur sein?«

»Oh haltn sie das Ferd! Lassn sie mich henunter!« schrie Elsbett.

»Lassn sie mich sehn, was es is,« sagte Herr Wilkins.