»Du auch mit mir,« sagte Susann un dann lachtn sie.

»Wir tetn besser es fir dem Moment als tifes Geheimniß zu betrachten,« sagte er.

»Ja,« sagte sie, »wahrhaftig! Es is die beste Polletik lange Ferlobungen geheim zu haltn — es kennte irgend etwas dazwischn kommen, weiß du!«

Un dann schprang sie auf, wi wenn er auf sie geschossen hedt un lif durchs Zimmer un setzte sich noch grade recht auf einen Sessl, weil ein par Leite herein kamen und dann noch ein par. Alle wolltn wissn, wi es dem armen kleinen Schorschi geht un dann kam Mamma und sagte, ich bin weggelaufn un sie is greßlich besorgt ich hab das Dellirum in meinen Kopf un mein Gehirn is filleich angegriffn. So gab ich also dem Vorhang einen Schwups un schprang herfor wi wenn ich Hipf-Frosch schpiln mecht un es wahr zum lachn, wi sie schrien.

»Oh Schorschi, Schorschi!« seifzte die arme Mamma, »du wirst noch mein Tod sein — ich weiß, du wirst.«

»Warstu die ganze Zeit unter den Feranderfenster?« fragte Susann un wird rot un blaß.

»Natirlich,« sag ich un winke ihm und wink' ihr. »Ich wußte, das Erlichkeit die beste Polletik is,« fing ich an, »aber warum is es die beste Polletik es nich zu sagn, wenn ihr ferlobt seid, wi du früer gesagt hast?« Dann warf mich Susann henaus aus den Zimmer un wi wir schon bei der Thir warn schrie ich noch: »Laß mein Arm los! Ich geh schon, brauchst mich nich zu schtoßn. Sag Su, warum bistu so fom Sofa aufgeschprungn, wi di Leite geklinglt habn? Hat Doktor Moor —«

Aber sie hilt mir die Hand forn Mund un schlug die Thir zu.