Ich hadte es nur getan, weil ich sie sagn herte, sie braucht welche. Ich dachte ich will machn, das sie ihr genug bringen. Ich dachte nich, das ich dafir ferdin bein Ohr genommen un for die Erfrischungen nachaus geschikt zu wern. Manche Leite wern froh gewesn wenn sie's gehabt hedtn Schterkpudig damit zu machn. Ich bin ganz entmutigt das zu thun, was di Leute wolln.
Am nechstn Tag wahr große Schlidtnfahrt. Nimand ladete Elsbett ein mitzufahrn, weil sie ferlobt is un ihr Ferlobter is in der Schtadt. Ich herte wi sie sagte, sie mechte greßlich gern mitfahrn un weil ich zufellig bein Ladn fon den Kerl wahr, den si den Laufpaß gegebn hat, wi ihm das Ferd durchging fragte ich ihm, ob er Elsbett nich auf der Schlidtnpartih mitnehmen mecht? Er sagte:
»Nein, das mecht ich nich, un wenn sie das einzige Frauenzimmer auf der Welt wer!«
Elsbett hedte mich nich dafir zu klapsn gebraucht, das ich ihm fragte — weil ichs nur that, weil sie so gern mitwollte.
Nechstn Tag war Neijahr. Zu unsern Haus kam aber gar kein Besuch, di Medchen warn schon außer sich for wartn. Eine Menge junge Leute gingen foriber, ein paar kamen auch zum Haustohr aber sie kamen nich herein, weil ich einen Korb an den Griff fon der Glocke angebundn hadte, di Kartn hineinzuschmeißn, damit meine Schwestern keine Unrue habn. Gegen Abens pakte mich Elsbett bei der Axl un sagte: »Schorschi, du hast wider was angeschtellt — schau mir grad in die Augn un sag mir, was du getan hast!«
Ich schaute ihr grad in die Augn.
»Ich habe gar nichs gethan, nur eich fon der Unrue befreit, die Besuche zu emfangen.«
»Was has du getan?« widerholte sie un schidtlte mich fester un fester.