Oh du mein Gott! Wenn ich groß genug bin wird mein Schnurbart nich so aufgewikst sein wi seiner, hoff ich. Er is in einen Ladn un ich bettelte ihm, mir eine hibsche Krawatte zu schenken un wi er fragte: »Sin deine Schwestern gesund?« fischte ich seine Fotografih heraus un gab sie ihm.

Es war die mit »Eingebildeter Narr!« auf dem Rickn geschribn. Die Medchen hadten seinen Schnurbart doplt solang ausgezogn un ihm iber das ganze Gesicht lachn gemacht. Er wurde so rot wi Feier un dann schrie er zu mir: »Wer hat das getan, du Nichsnutz?«

»Ich glaube die Geschpenster,« sagte ich so erns wi eine Nachteile un machte das ich fortkam, weil er auschaute wi wenn gleich das Gewidter losgehn mecht.

Der nechster Platz, wo ich hin kam, wahr eine Matrjahlwarnhandlung wo ein andrer junger Mann wahr. Er hadte rotes Haar un Sommerschprossen aber er schien sich selbs fir einer Schönheit zu haltn.

Ich sagte: »Halloh Peters! Gutn Morgn!«

Er sagte: »Ich winsch ebnfalls, Schorschi. Iß du Rosinen gern? Da, nimm dir.«

Jungen, die drei hibsche Schwestern habn, gehts iberall gut, bemerke ich. Ich nahm mir eine große Hanfoll Rosinen un ein par Nisse un setzte mich zum essn auf den Ladntisch, bis ich auf einmal, wi wenn mirs grad einfalln mecht, in der Tasche greif, seine Fotografih henausnehm, drauf schiele un sage: »Das siht aber ganz so aus wie sie, sag ich!«

»Laß sehn!« sagte er.

Ich wollte ers lang nich un dann gab ich sie ihm. Die Medchen hadtn Sommerschprossn iber das ganze Gesicht gemacht. Das wahr die, bei welcher sie auf dem Rickn geschribn hatn »Er wollte, ich nich«. Sie hadtn sein Haar so rot angemahlt wi einen Hahnenkamm. Er wurde ganz bleich, wi er es in der Näe sah.

»Das is eine brennende Schande,« sagte ich, »fir dise Damen, sich so iber ihre Ferehrer lustig zu machn.«