4. die schlesische Gruppe, deren Centralpunkte Breslau und Görlitz sind;
5. die sächsische Gruppe, hauptsächlich die Bahnen des Königreichs Sachsen umfassend;
6. die mitteldeutsche Gruppe, deren Linien ohne gemeinsamen Mittelpunkt das bergreiche Thüringen durchziehen; endlich
7. die süddeutsche Gruppe, aus den bayerischen und württembergischen Bahnen bestehend.
Die größte Dichtigkeit des Netzes weisen die großen Industrielandschaften auf: so die Rheinprovinz und Westfalen, dann das Königreich Sachsen; die weitesten Maschen zeigt dasselbe in sämtlichen Küstengebieten.
Fig. 54. Die von Wien auslaufenden Bahnen.
b. In Österreich ertönte der Pfiff der Lokomotive zuerst am Dreikönigstag 1838, und zwar auf der Linie Wien-Wagram; der große Aufschwung des Eisenbahnwesens datiert indes erst von 1866. In der westlichen Hälfte ist das Bahnnetz mehr ausgebaut als in Ungarn, am dichtesten ist es in den industriereichen Bezirken des nördlichen Böhmen. Das Hauptcentrum der Bahnen ist Wien; von ihm laufen die einzelnen Linien strahlenförmig nach allen Weltgegenden aus. Wien zunächst kommen an Bedeutung Prag und Budapest.
Die wichtigsten Linien des österreichisch-ungarischen Bahnnetzes sind folgende: