Von einer Ausführung der Zeichnung in Farben ist nichts bekannt. Vgl. Br. 17.
Condivi, Cap. LXIII: Auf die Bitte dieser Dame zeichnete er einen nackten Christus, der vom Kreuz genommen ist. Wenn nicht zwei Engelchen mit ihren Armen den Leichnam hielten, würde er schlaff zu den Füssen seiner heiligsten Mutter niedersinken. Sie aber sitzt unter dem Kreuze mit tränenüberströmtem, schmerzbewegtem Antlitz, hebt mit ausgebreiteten Armen beide Hände zum Himmel und spricht diese Worte, die auch auf dem Stamm des Kreuzes geschrieben stehen: „Und niemand wägt den Preis, die Ströme Blutes“. (Dante Par. 29, 91.)“
Während Vittoria sich im Katharinenkloster zu Viterbo aufhielt, arbeitete Michelangelo in der Paolina. — Die „Samaritanerin“ ist eine Zeichnung des Meisters: Christus in der Unterredung mit der samaritanischen Frau am Brunnen.
Der Brief hat vielleicht eine der vielen Gedichtsendungen Vittorias an den Freund begleitet.
Inhaltsverzeichnis.
Die erste Zeile des italienischen Textes (nach Guasti) ist zur leichteren Vergleichung mit anderen Ausgaben angegeben.