Friedrich Bodenstedt.

An Tommaso Cavalieri.

Ein Schwefelherz in einem strohernen Leibe,

Mit Knochen wie geschnitzt aus dürren Asten,

Ein Flackergeist, der sich der ersten, besten

Hingibt, betört von jedem üpp'gen Weibe;

Ein Scheinmensch, blind für Höh'res, mürb wie Zunder,

Dergleichen viele auf der Glücksjagd rennen,

Mag lichterloh im Augenblick entbrennen

Gleich wie vom Blitz gerührt; es ist kein Wunder!