Dein Wesen, nicht die Schönheit sonnenhelle,
Entflammt mich, denn ein Herz, wo Tugend weilt,
Baut niemals seine Hoffnung übereilt
Auf das, was rasch entführt der Zeiten Welle.
Doch lebt solch' edler Geist in schöner Hülle,
Dann fasst ihn jeder, wie man an der Scheide
Die Klinge kennt, eh' eine Hand sie zückte.
Nichts in der Welt lehrt so wie Schönheitsfülle
Den Schöpfer lieben! Sieh, es streiten beide,
Natur und Himmel, wer zumeist dich schmückte.