Das Gespräch nahm nun eine andere Richtung und kehrte auf diesen Gegenstand nicht wieder zurück.
Die Mazurka war beendigt und wir gingen auseinander — auf Wiedersehn!
Die Damen fuhren nach Hause. Ich ging zum Abendessen und begegnete Werner.
„Aha!“ sagte er, „sind Sie das? Und wollten doch die Bekanntschaft der Fürstin nicht anders machen, als indem sie sie von einem sichern Tode erretteten!“
— Ich habe mehr gethan, erwiederte ich ihm; ich habe sie vor einer Ohnmacht auf dem Balle gerettet! . . .
„Wie so das? Erzählen sie doch.“
— Nein, das mögen Sie errathen, der Sie ja doch Alles auf der Welt errathen.
Den 30. Mai.
Gegen sieben Uhr Abends ging ich auf dem Boulevard spazieren. Gruschnitzki, der mich von fern kommen sah, kam auf mich zu; in seinen Augen leuchtete ein lächerlicher Enthusiasmus. Er drückte mir kräftig die Hand und sagte mit tragischer Stimme:
„Ich danke Dir, Petschorin . . . Du verstehst mich? . . .“