—Traūssa! rief Mevrouw Havelaar einem Bedienten zu.
—Was ist nicht nötig?
—Ich hatte gesagt, dass in der Küche noch etwas hergerichtet werden sollte ... eine Omelette oder sonstwas.
—Ah! Und das ist nun nicht mehr nötig, nun ich von meinen Tollheiten anfange? Du bist doch ein Schwerenöter, Tine. Mir ist es recht, aber die Herren haben auch eine Stimme. Verbrugge, für was entscheiden Sie sich, für Ihren Anteil an der Omelette oder für die Historie?
—Das ist eine schwierige Lage für einen höflichen Menschen, sagte Verbrugge.
—Und auch ich möchte hier lieber keine Wahl treffen, fügte Duclari hinzu, denn es handelt sich hier um eine Sache zwischen M’nheer und Mevrouw, und: »entre l’écorce et le bois, il ne faut pas mettre le doigt«; man steckt nicht gern seine Finger zwischen Thür und Angel.
—Ich will Ihnen zu Hülfe kommen, meine Herren. Die Omelette ist ...
—Mevrouw, sagte der sehr höfliche Duclari, die Omelette wird doch wohl soviel wert sein wie ...
—Wie diese Historie? Gewiss, wenn sie was wert wäre! Doch es hat damit einen Haken ...
—Ich weiss, dass noch kein Zucker im Hause ist, rief Verbrugge. Ach, lassen Sie doch bei mir holen, was Sie brauchen!