»Warum denn nicht? Du hast es so angeordnet und kannst es auch selbst wieder abschaffen.«
Der ältere Graf sagt aber, daß er diese Ansicht sehr merkwürdig finde:
»Wenn ich das tue, was kann ich dann von meinen Leuten verlangen? Arkadij weiß, daß ich es einmal so festgesetzt habe, und alle wissen es, dafür wird er auch viel besser als die anderen behandelt. Wenn er sich aber untersteht, seine Kunst auf jemand andern anzuwenden, so muß ich ihn zu Tode prügeln und unter die Rekruten stecken.«
Der Bruder erwidert darauf:
»Du kannst ja nur das eine von beiden tun: ihn entweder zu Tode prügeln oder unter die Rekruten stecken; beides zugleich kannst du gar nicht machen.«
»Gut,« sagt der Ältere, »ich will deinen Wunsch erfüllen. Ich werde ihn aber nicht zu Tode, sondern nur halbtot prügeln und dann unter die Rekruten stecken.«
»Ist das dein letztes Wort, Bruder?«
»Ja, das allerletzte.«
»Ist das dein einziges Bedenken?«
»Ja, das einzige.«