Als er den Befehl hörte, mich als heilige Cäcilie einzukleiden, verging ihm Hören und Sehen. Er nahm das Lederfutteral mit dem Rasierbesteck und ging hinaus.

ACHTES KAPITEL

Er kommt zum Bruder des Grafen. Vor dem Spiegel brennen schon die Kerzen, und auf dem Tische liegen wieder zwei Pistolen und daneben Dukaten, aber nicht zwei, sondern zehn, und die Pistolen sind diesmal mit tscherkessischen Kugeln geladen.

Der Bruder des Grafen sagt:

»Ich habe gar keinen Pudel, verlange von dir aber folgendes: richte mich so her, daß ich ein mutiges Aussehen bekomme. Du kriegst dafür zehn Dukaten; wenn du mich aber schneidest, bist du auf der Stelle tot.«

Arkadij überlegte sich die Sache und machte sich plötzlich daran, — Gott allein weiß, was über ihn gekommen war, — den Bruder des Grafen zu frisieren und zu rasieren. Im Nu war er mit seiner Arbeit fertig, steckte das Geld in seine Tasche und sagte:

»Leben Sie wohl.«

Jener antwortet:

»Geh! Ich möchte aber nur das eine wissen: wie hast du dich dazu entschließen können?«

Arkadij aber sagt: