Das Ereignis war durch seine Tragik bemerkenswert, vor allem durch die Ruhe, mit der dies alles vor sich gegangen war. Die verschwundene Frau N. hatte weder etwas Schriftliches noch sonst irgendwelche Anzeichen ihres Entschlusses, ein Ende mit sich zu machen, hinterlassen; Herr N. erregte viel Mitgefühl. Er selbst hüllte sich bescheiden in ein kaltes und verschlossenes Schweigen. Er sagte, es wäre am besten für ihn, wenn er abreisen würde, reiste aber seiner schwachen Gesundheit halber, die die Fortsetzung der Kur an dieser Heilquelle erforderte, nicht ab.

Wir vertrugen uns nur schlecht miteinander, augenscheinlich waren wir Menschen mit sehr ungleichen Charakteren. Ungeachtet dessen, daß ich um das Geheimnis seiner Ehe wußte, das mich hätte veranlassen sollen, ihn zu bemitleiden, war er mir weit widerwärtiger, als seine Frau, die sich an ihm als Ehemann vergangen hatte. Ich hatte keinen Grund, eine Annäherung mit ihm zu wünschen, aber in einer für mich unverständlichen Anwandlung würdigte er mich plötzlich seiner Aufmerksamkeit und erwähnte in den Gesprächen, die sich zwischen uns entspannen, oft und gern seine verstorbene Frau.

Anmerkungen zur Transkription

Im Original g e s p e r r t hervorgehobener Text wurde in einem anderen Schriftstil markiert.

Die folgenden Fehler wurden, teilweise unter Verwendung der russischen Originaltexte, wie hier aufgeführt korrigiert (vorher/nachher):