Platow zuckt die Achseln und schreit:

»Wo ist aber der Schlüssel zum Floh?«

»Aber da« — antworten sie — »wo der Floh ist, da ist auch der Schlüssel, in derselben Nuß!«

Platow wollte den Schlüssel fassen, die Finger waren aber bei ihm zu kurz und zu dick; er bemühte sich lange Zeit — konnte aber auf keine Weise weder den Floh erfassen, noch das Schlüsselchen zu dem Uhrwerk in seinem Bauch. Plötzlich erzürnte er sich und begann zu schimpfen auf kosakische Art.

Er schrie:

»Was habt ihr denn, ihr Halunken, gar nichts getan, ja dazu noch am Ende gar die ganze Sache verdorben! Ich werde euch den Kopf abreißen!«

Die Tulaer geben ihm zur Antwort:

»Ganz umsonst beleidigen Sie uns so — wir müssen von Ihnen, als dem Abgesandten des Kaisers, alle Beleidigungen erdulden. Deswegen aber, weil Sie an uns zweifelten und glaubten, daß wir sogar den kaiserlichen Namen zu betrügen fähig seien — werden wir Ihnen jetzt das Geheimnis unserer Arbeit nicht eröffnen. Geruhen Sie doch dieses Ding zum Kaiser zu bringen — er wird erkennen, was für Leute er an uns hat, und ob er sich unserer zu schämen braucht!«

Platow schrie:

»Nun, so lügt ihr denn, ihr Schufte! Ich werde mich aber von euch nicht so trennen, vielmehr wird einer von euch mit mir nach Petersburg fahren, und ich werde schon von ihm herausbekommen, was eure Schlauheiten sind!«