Awgust Matwejitsch hatte das sicher gehört; er blickte sogar schweigend auf denjenigen, der das gesagt hatte, lächelte und fuhr fort, mit der größten Seelenruhe die Karten zu verteilen. Er machte die Sache durchaus einwandfrei und korrekt. Die Pointierenden verfolgten mit der größten Aufmerksamkeit alle seine Bewegungen, konnten aber nichts Verdächtiges wahrnehmen. Jeder Verdacht wäre auch sinnlos gewesen, da Awgust Matwejitsch viel verloren hatte. Gegen vier Uhr hatte er schon über zweitausend Rubel bezahlt. Als er mit allen abgerechnet hatte, sagte er:

»Wenn die Herren weiterspielen wollen, setze ich noch einen Tausender ein.«

Die Offiziere, die gewonnen hatten, hielten es für unschicklich, seinen Vorschlag zurückzuweisen und erklärten sich bereit, weiter zu pointieren.

Einige wandten sich weg und sahen sich die Banknoten, die sie von Awgust Matwejitsch erhalten hatten, genauer an.

Alles stimmte: die Banknoten waren von zweifelloser Echtheit.

»Ich muß aber bemerken, meine Herren,« sagte er, »daß ich keine kleineren Noten einsetzen kann: ich habe sie alle ausgegeben. Ich habe aber Scheine zu fünfhundert und zu tausend Rubel und möchte Sie bitten, mir einige davon zu wechseln.«

»Das läßt sich wohl machen,« antwortete man ihm.

»In diesem Falle werde ich gleich die Ehre haben, Ihnen zwei größere Scheine vorzulegen und Sie zu bitten, sie zu untersuchen und zu wechseln.«

Mit diesen Worten stand er auf, ging zu seinem Rock, der auf dem Sofa neben dem geistesabwesenden Sascha lag, und begann in den Taschen zu suchen. Das dauerte auffallend lange. Awgust Matwejitsch warf plötzlich den Rock fort, griff sich mit der Hand an die Stirne, schwankte und fiel beinahe um.

Alle merkten diese Bewegung, und sie erschien so echt und ungekünstelt, daß Awgust Matwejitsch in vielen lebhaftes Mitgefühl weckte. Zwei oder drei Herren, die in seiner Nähe saßen, riefen teilnahmsvoll aus: »Was haben Sie?« und beeilten sich, ihn zu stützen.