»So stehe ich vor Ihnen wie ein Rekrut vor der Kommission. Wollen Sie mich durchsuchen.«

Awgust Matwejitsch weigerte sich mit der durchaus stichhaltigen Begründung, daß er keinerlei Verdacht ausgesprochen und diese Untersuchung nicht verlangt habe.

»Nein, auf solche Scherze lassen wir uns nicht ein!« sagte der Rittmeister, vor Wut ganz rot werdend und mit den bloßen Fersen stampfend. »Jetzt ist es zu spät, mein Herr, den Großmütigen zu spielen ... Ich habe mich nicht zum Spaß vor Ihnen entkleidet ... Ich bitte Sie, meine Sachen genau zu durchsuchen. Sonst erschlage ich Sie, nackt wie ich bin, augenblicklich mit diesem Stuhl!«

Und er ergriff mit seiner behaarten Hand den schweren Stuhl und schwang ihn über dem Kopfe des Polen.

VII

Awgust Matwejitsch beugte sich mit Widerstreben über die auf dem Fußboden ausgebreiteten Sachen des Rittmeisters und tat, wie wenn er sie durchsuchte.

Die nackten Fersen stampften noch wütender, und zugleich zischte eine erstickte Stimme:

»Nicht so durchsucht man die Sachen! Nicht so! Haltet mich, sonst stürze ich mich auf ihn und erwürge ihn, wenn er es nicht ordentlich macht!«

Der Rittmeister war buchstäblich außer sich vor Zorn und bebte so, daß selbst das üppige schwarze Moos unter seinen muskulösen Armen, die er krampfhaft über dem Kopfe hielt, zitterte.

Der Pole ließ sich aber nicht einschüchtern. Er streifte mit einem ruhigen Blick das von Wut entstellte Gesicht und die Achselhöhlen des Rittmeisters, in denen sich zwei schwarze Ratten zu regen schienen, und sagte: