Der Oberst nickte uns zu und begab sich zum Ausgang. Noch ehe die Türe unten hinter ihm ins Schloß gefallen war, füllten wir schon das Zimmer des Rittmeisters.

XI

Unser Rittmeister war ein Prachtkerl, aber nervös und aufbrausend. Er war schlagfertig und klug, konnte sich aber nicht beherrschen, und seine Redegabe war echt militärisch: er verstand wohl zu befehlen, aber nicht zu erzählen und seine Gedanken darzulegen.

So war er auch in diesem Augenblick. Er riß seine Halsbinde von sich und warf uns allen wütende Blicke zu.

»Nun, das sind schöne Geschichten, nicht wahr?« wandte er sich an den Pfarrer.

Dieser sagte nur »Ja, ja, ja« und nickte.

»Das ist es eben: ja, ja, ja! Gute Werke haben schöne Folgen!«

Der Pfarrer sagte wieder: »Ja, ja, ja.«

»Das wäre aber eigentlich Ihre Sache!«

»Was denn?«