»Wie sollte ich nicht denken, meine Herren? So ein Unglück, so eine Schande ... eine Christenseele ist zugrunde gegangen!«

Diejenigen, die mit ihm öfters sprachen, kamen zuerst auf einen neuen Gedanken, in den sie nach und nach auch die Anderen einweihten.

»Marko ist ein einfacher Mensch,« pflegten sie zu sagen, »aus dem Bauernstande; ist aber klug und hat den gesunden Menschenverstand eines einfachen russischen Bauern.«

»Und ist obendrein ehrlich.«

»Ja, auch ehrlich. Sonst hätte ihm der Hotelbesitzer das Geschäft garnicht anvertraut. Er ist eben ein zuverlässiger Mensch.«

»Ja, ja, ja,« bestätigte der Pfarrer, den Rauch durch seinen breiten Bart blasend.

»Er sieht die Dinge ganz einfach an und merkt darum manches, was wir nicht merken. Er beurteilt die Sache so: wozu hat der die ganze Sache eingebrockt? Das Geld will er ja nicht nehmen. Also braucht er das Geld gar nicht ...«

»Es ist klar, daß er es nicht braucht, wenn er es nicht nimmt.«

»Natürlich! Er hat ja das Ganze auch nicht des Geldes wegen eingebrockt ...«

»Wozu denn sonst?«