„Oi Gott! ... oi Gott! ... oi Jeschu! Jeschu! ...“
„Warum rufst Du immer Jeschu an? — sage einfach Herr Jesus Christus!“
„Oi ... wenn ... Herr oi ... Sus Chrischt! ... oi ... oi ... gib mir ... gib mir ... Herr ... Herr ... gib mir mein Kind!“
„Nun also, Dummkopf!“
„Er ist bereits halb wahnsinnig,“ meinte Drukart — „aufrichtig gestanden, es ist sogar höchst merkwürdig, daß er es noch nicht geworden ist, und daß er sich überhaupt bei allem dem Unglück, das ihn betroffen, noch so weit erhalten kann.“
Der Mitropolit atmete tief auf, sprach leise und langsam:
„Die Liebe macht nie schwach!“ und die Augen wiederum der Vogelschar auf dem Dache zuwendend, sprach er plötzlich, wie zu sich selbst sprechend:
„Ist unwürdig die heilige Taufe zu empfangen ... wegschicken ... unter die Soldaten ...“ damit drehte er sich um und ging ohne weiteres zu sagen in seine Wohnung zurück.
Eine Berufung gegen dieses „Urteil Seiner Eminenz“ gab es nicht; alle waren mit demselben — den Schneider ausgenommen — zufrieden, alle gleichzeitig darin einig, daß der friedfertigste aller Priester, über den Parteien stehend, das Richtige gefunden und den stark verwickelten Knoten in einfacher Weise gelöst habe.
Den der Taufe unwürdig befundenen Schlaukopf führte man sofort zur Stellung, schnitt ihm das Haar ab, und dem überglücklichen Vater übergab man das Kind, seinen Sohn.