Nachdem er sich von seinem Schrecken und der Überraschung etwas beruhigt und sich davon überzeugt hatte, daß das Schwein auf seiner gewohnten Stelle liege, schloß er den Stall fester als gewöhnlich und kehrte zur Hütte zurück.

Nun ereignete sich etwas ganz ungewöhnliches und unerwartetes: die Stubentür war fest zugesperrt.

Kerasenko drehte an der Klinke hin und her ... wirklich zugesperrt.

Was ist das für eine Teufelei?

Er klopft ... er trommelt mit der Faust auf die Tür ... alles umsonst ... er schreit ...

„Weib! ... Christy! ... mach’ doch auf ... mach’ schnell auf ...“

Doch die Kerasivna gibt keinen Laut von sich.

„Daß Dich, Du Hexe ... was ist Dir denn eingefallen, die Tür zuzusperren und einzuschlafen! ... Christy ... so höre doch ... ei! ... Weib! ... mach’ auf ...“

Aber Christy tat nichts dergleichen; es schien, als wenn das ganze Haus eingefroren wäre; sogar das Schwein ist still geworden und schlief.

„Das ist eine schöne Geschichte,“ meinte Kerasenko, „merkwürdig, wie sie so fest einschlafen konnte! — Es bleibt mir nichts anderes übrig, als unter dem Hoftor unterzukriechen und von der Straße aus auf das Fenster zu klopfen, das wird sie wohl hören.“