In der Stube selbst war es ziemlich dunkel, nur aus der einen Ecke derselben ließ sich ein leises Weinen und Schluchzen vernehmen.
Die Dukačin weinte.
Der Kasak begriff es, warum sein Weib weint; doch er konnte es nur schwer übers Herz bringen zu fragen:
„Ist es denn möglich, daß sie noch nicht ...“
„Ja, die Hexe ißt jetzt mein Kind auf ...“ unterbrach die Dukačin ihren Mann.
„Für so dumm hätte ich Dich doch nie gehalten“ — schnitt mit diesen Worten Dukač die weitere Rede seiner Frau ab.
„Ihr hab’t mich so dumm gemacht ... und wenn ich auch dumm wäre, ich hätte mein Kind doch nie einer Hexe anvertraut.“
„So versinke Du selbst mit Deiner Hexe ... ich hätte das Genick brechen können, als ich in das Grab fiel.“
„Ah! ... in ein Grab seid ihr gefallen ... daran ist sie auch schuld ... Ihr könnet gehen und lieber gleich jemanden totschlagen ...“
„Wen soll ich totschlagen ... was plapperst Du? ...“