„‚Wenn Iwan Nikiforowitsch heute wieder nicht kommt, dann weiß ich wirklich nicht, was ich davon halten soll. Sicher führt er etwas gegen mich im Schilde. Anton Prokofjewitsch, tun Sie mir doch den Gefallen, sehen Sie zu, ob Sie ihn nicht überreden können.‘ Nun, was meinen Sie Iwan Nikiforowitsch? Kommen Sie mit? Sie finden dort eine reizende Gesellschaft beisammen!“

Aber Iwan Nikiforowitsch lag ruhig da und betrachtete einen Hahn, der auf einem Fuße stand und aus voller Kehle krähte.

„Wenn Sie wüßten Iwan Nikiforowitsch,“ fuhr der eifrige Abgeordnete fort, „was Peter Fedorowitsch für einen herrlichen Stör und für einen frischen Kaviar bekommen hat!“

Hier wandte ihm Iwan Nikiforowitsch das Gesicht zu und begann aufmerksamer zuzuhören.

Dies ermutigte den Abgesandten. „Kommen Sie schnell. Thomas Grigorjewitsch ist auch da. Was ist denn nur?“ fügte er hinzu, als er sah, daß Iwan Nikiforowitsch noch immer in der gleichen Stellung liegen blieb, „gehen wir — oder gehen wir nicht?“

„Ich mag nicht.“

Anton Prokofjewitsch war durch dieses „Ich mag nicht“ ganz verblüfft. Er hatte geglaubt, daß seine überzeugenden Vorstellungen den so würdigen Mann schon völlig gewonnen hatten: und nun mußte er ein glattes Nein vernehmen.

„Warum wollen Sie denn nicht,“ fragte er fast verdrießlich, obgleich ihm so etwas nur ganz selten passierte, (nicht einmal dann, wenn man ihn, wie das der Richter und der Polizeimeister zu ihrem Vergnügen zu tun pflegten, ein Stück brennendes Papier auf den Kopf legte).

Iwan Nikiforowitsch nahm eine Prise.

„Nun denn, machen Sie was Sie wollen, Iwan Nikiforowitsch, obgleich ich nicht verstehe, was Sie zurückhält.“