Arina Panteleimonowna. Ach was, nichts wie Schwindel mit deinen Adligen. Der Gouverneur ist mehr als dein Senator. Tut sich da mit ihren Adligen dicke. Auch so’n Adliger muß manches liebe Mal seine Bücklinge machen. (Es läutet an der Türe.) Ich glaube, es hat geläutet!

Thekla. Ach Gott, da sind sie schon.

Agathe Tichonowna. Wer ... sie?

Thekla. Nun ja, sie — einer von den Freiern.

Agathe Tichonowna (schreit auf). Ach herrjeh, ach herrjeh!

Arina Panteleimonowna. Heilige Mutter Gottes, vergib mir meine Sünden! Hier im Zimmer ist ja noch gar nicht aufgeräumt. (Sie nimmt alles, was auf dem Tische liegt, zusammen und läuft damit durch das Zimmer.) Herrgott, das Tischtuch ist ja ganz schwarz ... Dunjaschka ... Dunjaschka! (Dunjaschka kommt hereingelaufen.) Schnell ein reines Tischtuch! (Arina reißt das Tischtuch vom Tisch und läuft durchs Zimmer.)

Agathe Tichonowna. Ach, Tantchen, was soll ich nur machen? Ich hab’ ja fast nur ein Hemd an.

Arina Panteleimonowna. Ach Gott, Kind, lauf nur schnell und zieh dich um. (Sie rennt erregt durch das Zimmer. Dunjaschka bringt ein reines Tischtuch. Es läutet wieder.) Lauf doch nur hin und öffne. Sage, wir kommen gleich. (Dunjaschka geht. Man hört sie von draußen „gleich“ rufen.)

Agathe Tichonowna. Aber Tante, mein Kleid ist nicht geplättet.

Arina Panteleimonowna. Ach, du lieber Gott, erbarme dich unser; — zieh doch das andre an.