Arina Panteleimonowna. Nehmen Sie gefälligst Platz. (Wendet sich an Schewakin und blickt ihn scharf an.) Und darf ich Sie fragen, was Sie ...

Schewakin. Oh, ich habe auch so eine Annonce gelesen und da hab’ ich mir gedacht: da mußt du doch mal hingehen. Sehen Sie, das Wetter war sehr schön, überall am Wege grünt und blüht es ...

Arina Panteleimonowna. Und wie ist Ihr Name?

Schewakin. Oh, Leutnant zur See a. D. ... Baltasar Baltasarowitsch Schewakin der Zweite. Wir hatten nämlich noch einen andern Schewakin, aber der nahm noch vor mir seinen Abschied. Er wurde nämlich am Bein verwundet, Mütterchen. Und dabei traf ihn die Kugel so eigentümlich; sie verletzte nur eine Sehne, ohne den Knochen in Mitleidenschaft zu ziehen. Das hing alles nur grade noch zusammen, und wenn man neben ihm stand, sah es genau so aus, als ob er einem von hinten eins mit dem Fuße auswischen wollte.

Arina Panteleimonowna. Bitte, nehmen Sie doch Platz. (Zu Anutschkin.) Und Sie, mein Herr, was führt Sie her?

Anutschkin. Ich habe die Ehre, Ihr Nachbar zu sein. Ich wohne ganz in Ihrer Nähe.

Arina Panteleimonowna. Etwa im Hause der Frau Kaufmann Tulubow? Hier gegenüber?

Anutschkin. Nein, das nicht. Einstweilen wohne ich noch in Peßki; aber ich habe die feste Absicht, mit der Zeit hierher in Ihren Bezirk zu ziehen.

Arina Panteleimonowna. Setzen Sie sich, bitte! (Zu Kotschkarjow.) Und darf ich wissen, was Sie veranlaßte ...

Kotschkarjow. Ja! Wie? Erkennen Sie mich denn nicht? (Wendet sich an Agathe Tichonowna.) Und auch Sie nicht, mein Fräulein?