Eierkuchen. Eh, dieses Glas Tee! Deswegen kann mir die ganze Heiraterei gestohlen werden. Nun geht wieder die Plackerei von vorne los ... „Heute haben wir keine Zeit ... bitte kommen Sie morgen ... oder übermorgen ... auf ein Glas Tee! Wir müssen es uns noch überlegen“ ... Und dabei ist die Heirat doch ’ne ganz lumpige Sache. Erfordert durchaus kein Kopfzerbrechen. Hol’s der Teufel! Ich steh im Dienst, ich hab’ keine Zeit.
Kotschkarjow (zu Podkoliessin). Hör mal du, das Mädel ist nicht übel, was? ...
Podkoliessin. Durchaus nicht übel!
Schewakin. Nettes Mädchen das!
Kotschkarjow (beiseite). Teufel, dieser Esel ist wohl verliebt! Er verpfuscht uns womöglich noch die ganze Geschichte. (Laut.) Die ist doch nicht nett! Auch nicht im mindesten.
Eierkuchen. Die Nase ist zu groß.
Schewakin. O nein. Davon habe ich nichts bemerkt. Sie ist ein richtiges Röschen!
Anutschkin. Auch ich möchte mich dieser Ansicht anschließen. Es ist doch nichts Rechtes. Ich möchte sogar zweifeln, daß sie etwas von den Formen der feinen Welt versteht. Es ist noch die Frage, ob sie das Französische beherrscht.
Schewakin. Aha, dann gestatten Sie mir wohl die Frage, warum haben Sie es nicht versucht, mit ihr Französisch zu sprechen. Vielleicht kann sie es doch?
Anutschkin. Sie glauben, daß ich des Französischen mächtig bin. Ach nein, ich hatte leider niemals das Glück, eine dahingehende Erziehung zu genießen. Mein Vater war ein Schweinehund, sozusagen ... ein Lump. Er hat gar nicht daran gedacht, mich Französisch lernen zu lassen. Damals war ich ja noch ein Kind; es wäre also ganz leicht gewesen, es mir beizubringen. Ich hätte nur tüchtig Prügel zu bekommen brauchen, dann könnte ich heute Französisch.