Agathe Tichonowna. Nein, entschuldigen Sie mich, ich fühle mich nicht ganz wohl. Der Kopf schmerzt mir so. (Will gehen.)

Schewakin. Aber vielleicht gefällt Ihnen etwas nicht an mir? (Er zeigt auf seinen Kopf.) Bitte, achten Sie nicht darauf, daß ich einen gewissen Anflug von Glatze habe. Das macht nichts. Es ist mir vom Fieber zurückgeblieben. Mit der Zeit kommen die Haare schon wieder.

Agathe Tichonowna. Es interessiert mich nicht, was Ihnen fehlt.

Schewakin. Und dann, mein gnädiges Fräulein, wenn ich einen schwarzen Frack anziehe, wird mein Teint um vieles heller.

Agathe Tichonowna. Um so besser für Sie. Leben Sie wohl! (Sie geht hinaus.)

11. Auftritt

Schewakin allein.

Schewakin (ihr nachrufend). Mein Fräulein, bitte, gestatten Sie, sagen Sie mir bitte, was ist geschehen. Warum, weshalb? ... Haftet mir denn irgendein wesentlicher Makel an? ... Fort! Wie seltsam! Das passiert mir nun schon das siebzehnte Mal, und immer läuft es fast ebenso aus. Im Anfang geht alles glatt, und wenn die Geschichte zum Klappen kommt, dann, eh’ ich mich’s versehe, hab’ ich meinen Korb weg. (Geht nachdenklich auf und ab) Ja, ja ... das ist nun bereits die Siebzehnte .... Und was hat sie bloß? ... Warum sollte sie nicht zum Beispiel ... (Nachdenklich.) Eine dunkle, höchst dunkle Geschichte ... Wenn ich noch wirklich so häßlich wäre ... (Betrachtet sich.) Aber das kann doch kein Mensch behaupten! Gott sei Dank! Die Natur hat einen doch wirklich nicht stiefmütterlich behandelt. Unbegreiflich! Ob ich nicht schnell mal nach Hause laufe und in meinem Kästchen nachsehe? Ich muß doch da noch ein paar Verse liegen haben. Denen kann keine widerstehen ... Bei Gott! Und ich begreife das alles gar nicht! Zuerst schien’s mir so gut zu glücken. ... Ja, ich werde wohl kehrtmachen müssen. Schade, sehr schade! (Geht ab.)

12. Auftritt

(Podkoliessin und Kotschkarjow treten ein und blicken zurück.)