Glow. Jawohl, Geschäfte. Ist das eine Sache, diese Geschäfte!

Icharew. Wohl ein Prozeß?

Glow. Nein, Gott sei Dank, kein Prozeß, aber doch eine ziemlich schwierige Angelegenheit. Sehen Sie mal, ich verheirate jetzt meine Tochter, ein achtzehnjähriges Mädchen. Verstehen Sie meine Lage als Vater? Ich bin hierher gekommen, verschiedene Einkäufe zu machen, hauptsächlich aber eine Hypothek auf ein Gut aufzunehmen. Die Sache wäre schon ganz zu Ende, aber das Amt gibt noch immer das Geld nicht heraus, und so bleibe ich ganz unnützer Weise hier.

Icharew. Gestatten Sie mir die Frage, für welche Summe verpfänden Sie Ihr Gut?

Glow. Für zweihunderttausend. Schon in diesen Tagen sollte das Geld ausgezahlt werden, aber nun zieht sich’s hin, und ich hab’s schon satt, hier zu sitzen. Zu Hause, wissen Sie, habe ich alles nur auf ganz kurze Zeit zurückgelassen. Meine Tochter ist Braut. Alles wartet ... Ich habe sogar schon beschlossen, nicht weiter zu warten und hier alles liegen zu lassen.

Icharew. Wieso? Wollen Sie denn nicht abwarten, bis Sie das Geld bekommen?

Glow. Was ist zu machen, mein Liebster? Bedenken Sie nur meine Lage. Seit einem Monat habe ich meine Frau und die Kinder nicht gesehen und habe auch keinen Brief erhalten. Weiß Gott, wie’s dort zugeht. Ich überlasse alles meinem Sohn, der hierbleibt. Ich hab’s satt. (Sich an Schwochnew und Krugel wendend.) Was machen Sie, meine Herren? Ich glaube, ich störe wohl. Sie waren mit etwas beschäftigt?

Krugel. Unsinn! Das ist nur so; vor Langeweile spielen wir ein bißchen.

Glow. Ich glaube, das ist so etwas wie Bankspiel?

Schwochnew. Ach was, nur zum Zeitvertreib: ein Pfennigspiel.