Der andere. Und wer ist der andere neben ihm?
Der eine. Ich weiß nicht, ein unbekannter Herr. (Beide Offiziere treten zur Seite, um den Herunterkommenden Platz zu machen.)
Der unbekannte Herr. Ich kann über die literarischen Qualitäten nicht urteilen: aber mir scheint, sie enthält geistreiche Bemerkungen. Witzig, witzig!
Der Literat. Aber ich bitte Sie, was ist hier Geistreiches? Was für ein gewöhnliches Volk hier vorgeführt wird! Und was für ein Ton! Die Späße sind flach; einfach schmierig!
Der unbekannte Herr. Aha, das ist eine andere Sache. Ich sage eben: in bezug auf die literarischen Qualitäten habe ich kein Urteil; ich habe nur bemerkt, daß das Stück komisch ist und unterhält.
Der Literat. Aber es ist auch nicht komisch. Ich bitte Sie, was ist hier komisch, und worin liegt der Genuß? Das Sujet: unmöglich! Alles Unsinn; kein Auftakt, keine Handlung, keine Struktur.
Der unbekannte Herr. Nun ja, dagegen sage ich ja gar nichts. In literarischer Beziehung ist es schon so; in literarischer Beziehung ist sie nicht komisch, aber vom Standpunkt eines sozusagen Außenstehenden hat sie ...
Der Literat. Ja, was hat sie? Ich bitte Sie, sie hat auch das nicht! Was für eine Konversation! Wer spricht so in der besseren Gesellschaft? Nun sagen Sie doch selbst, sprechen wir so miteinander?
Der unbekannte Herr. Das ist allerdings wahr. Das haben Sie sehr fein bemerkt. Darüber habe ich eben auch selbst nachgedacht: in der Konversation ist keine Vornehmheit. Es scheint, daß alle Personen ihre niedrige Natur nicht verbergen können — das ist wahr.
Der Literat. Nun — und Sie loben noch!